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Abstract - Teil 2: Vergütungssysteme und die „Wohlverhaltensregel“

Im zweiten Teil der Abstract-Serie geht es um die Themen Vergütungssysteme und die „Wohlverhaltensregel“.

Das »bestmögliche Kundeninteresse« steht im Vordergrund. Es darf nicht durch Fehlanreize im Vergütungssystem beeinträchtigt werden. Viele Details der Überlegungen der verschiedenen Gesetzgeber finden sich zwar überwiegend in Regelungen, die »nur« für den Versicherungsanlagebereich gelten; es ist jedoch sinnvoll sich an ihnen zu orientieren. Gefordert ist damit eine Geschäftsorganisation, die durch alle Bereiche der Unternehmen hindurch eine stringente Vergütungspolitik betreibt und das Auftauchen von Interessenkonflikten möglichst verhindert. Am Schluss des Kapitels wird versucht mithilfe einer Tabelle zu verdeutlichen, welche Zuwendungen ‒ extern wie intern ‒ wahrscheinlich möglich, welche fraglich, und welche voraussichtlich nicht mehr möglich sind.

Vergütungsfragen konkretisieren die Wohlverhaltensregel. Das Thema Vergütung ist ein Kernstück der neuen Regulierung. Da die prinzipienbasierte Aufsicht besonders auf die Einhaltung von Geschäftsprozessen zu achten hat, sind aufsichtsrechtliche Verwaltungssanktionen zu erwarten. Eine Missachtung der Vergütungsvorschriften erhöht die Chancen für Abmahnungen und Schadenersatzansprüche.

 

 

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